Was ist Salbutamol?

Was ist Salbutamol eigentlich genau? Wir klären Sie über den Wirkstoff gegen Asthma auf. Auch Salbuhexal ist ein bekannter Begriff welcher in diesen Artikel erklärt wird.

Was ist Salbutamol?

was ist salbutamolSalbutamol ist ein Wirkstoff in Asthmaspray, er gehört zu den sogenannten Beta-2-Rezeptor-Agonisten (Beta-Sympathomimetika).

Asthma lässt sich damit gut therapieren, aber auch COPD (die chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und chronische Bronchitis.

Asthmatiker setzen Salbutamol wegen der sekundenschnellen Wirkung in Notfällen ein. Die schnelle Wirkung hält etwa 6 bis 8 Stunden lang an.

Was ist Salbuhexal?

Salbuhexal ist ein von der HEXAL AG beworbenes Arzneimittel. Der Name verrät bereits den Wirkstoff Salbutamol und somit auch den Hersteller Hexal.

Salbuhexal ist das in Deutschland am häufigsten verschriebene Salbutamol Medikament.

Woher erhalte ich Salbutamol?

Sie können die Behandlung mit einem Salbutamol Medikament gegen Asthma bei Ihren Hausarzt anfordern. Das Rezept können Sie anschließend in einer örtlichen Apotheke oder einer Internet-Versand-Apotheke einlösen.

Alternativ ist es auch möglich ein Rezept über das Internet ausgestellt zu bekommen. Eine so genannte Ferndiagnose ist über Online Kliniken möglich. Somit bleibt Ihre Privatsphäre geschützt. Sie sparen viel Zeit und Stress. 

Dieser Service hat allerdings auch seinen Preis.

Dieser All-Inklusive-Service von Online Kliniken beinhaltet:

  • Rezeptausstellung über das Internet
  • Originales deutsches Salbuhexal
  • Versicherter Expressversand in 24 Stunden

Vielen Patienten ist der Aufpreis für diesen Service das ganze allerdings wert. Online Kliniken werden hierzulande immer beliebter.

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Salbutamol Wirkungsweise

Salbutamol imitiert in der Lunge die Wirkung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Dadurch erweitern sich die Bronchien, die Atmung verbessert sich schlagartig.

Für das Verständnis: Das vegetative Nervensystem wird durch das Wechselspiel von Parasympathikus und Sympathikus unwillkürlich gesteuert. Der Parasympathikus beruhigt den Körper, der Sympathikus aktiviert ihn.

Dabei weiten sich neben anderen Effekten (schnellerer Herzschlag etc.) auch die Bronchien, was den Gasaustausch deutlich verbessert. Eine Aktivierung des Sympathikus geschieht durch Adrenalin und Noradrenalin.

Salbutamol imitiert diese Aktivierung, wodurch sich die Bronchien so sehr weiten, dass ein Asthmaanfall unterbunden wird. Im Gegensatz zur echten Hormonausschüttung hat Salbutamol auf den restlichen Körper so gut wie keine Wirkung, das Mittel wirkt selektiv fast nur auf die Lunge.

Das senkt das Risiko von möglichen Nebenwirkungen. Das sind die guten Nachrichten zu diesem Medikament. Als nachteilig muss die nur kurz anhaltende Wirkung betrachtet werden (ungefähr vier Stunden). Es ist ausdrücklich ein Notfallmedikament, das sich nicht für die dauerhafte Therapie eignet.

Einsatz von Salbutamol

Das Medikament kann als Spray über die Lunge, aber auch über den Darm aufgenommen werden. In den nächsten 24 Stunden baut der Körper die Hälfte bis drei Viertel der aufgenommenen Wirkstoffmenge ab und scheidet sie über die Nieren aus.

Der Einsatz erfolgt als symptomatische Behandlung der Bronchokonstriktion (Atemwegsverengung) bei Asthma bronchiale, COPD, chronischer Bronchitis oder Lungenemphysem. Auch als Vorbeugung gegen einen allergischen oder anstrengungsbedingten Asthmaanfall ist das Mittel geeignet. Die Inhalation ist die häufigste Anwendungsform.

Mögliche Darreichungen sind Salbutamol-Spray, Salbutamol-Dosieraerosol, einzeldosierte Ampullen mit Inhalationslösung für Vernebler und Salbutamol-Pulverinhalatoren.

Die Dosierung ist hoch genug, damit ein- bis zweimaliges Sprühen genügt.

Wenn das nicht ausreicht, ist eine Wiederholung nach wenigen Minuten möglich. Salbutamol lässt sich bei schwereren Krankheitsformen mit Kortison und antiallergischen Wirkstoffen kombinieren.

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